Was ist ein SmartBioGarten?
Ein SmartBioGarten ist ein kleiner, automatisierter Gemüsegarten, der mit Hilfe eines Roboters präzise bewirtschaftet wird. Der Roboter kann Pflanzen setzen, bewässern, beobachten und pflegen. Gleichzeitig werden Daten gesammelt, die helfen, Wachstum und Ernte besser zu verstehen.
Im Projekt SmartBioGarten geht es jedoch nicht nur um Technik. Der Garten ist vor allem ein Lernort, an dem Menschen erleben können, wie digitale Systeme und natürliche Prozesse zusammenwirken.

Wie groß ist ein Robotergarten?
Ein typischer Robotergarten hat etwa die Größe eines großen Hochbeets.
Die Fläche liegt ungefähr zwischen 6 und 12 Quadratmetern.
Damit passt ein solcher Garten:
in Innenhöfe
auf kleine Grünflächen
in Gemeinschaftsgärten
auf Schulgelände
neben Restaurants oder öffentliche Einrichtungen.

Muss man Programmieren können, um einen Robotergarten zu betreiben?
Nein. Für den normalen Betrieb sind keine Programmierkenntnisse erforderlich.
Die Steuerung erfolgt über einfache digitale Werkzeuge. Teilnehmer lernen Schritt für Schritt:
Pflanzpläne zu erstellen
Daten zu beobachten
den Garten zu organisieren.
Wer sich stärker für Technik interessiert, kann später auch tiefer in die digitale Seite einsteigen.

Was wird in den Robotergärten angebaut?
In den Gärten können viele Gemüse- und Kräutersorten wachsen, zum Beispiel:
Salate
Kräuter
Tomaten
Radieschen
Mangold
verschiedene Spezialsorten
Durch die präzise Steuerung eignen sich Robotergärten besonders gut für kleine Mengen hochwertiger Produkte.

Wofür werden die Produkte genutzt?
Die Produkte können auf verschiedene Weise verwendet werden:
in lokalen Restaurants
bei Veranstaltungen
für Bildungsprojekte
für Demonstrationen und Experimente.
Der Schwerpunkt liegt nicht auf Massenproduktion, sondern auf Qualität, Lernen und regionaler Zusammenarbeit.

Wer kann am Projekt teilnehmen?
Der SmartBioGarten richtet sich an viele verschiedene Gruppen, zum Beispiel:
junge Menschen, die praktische Erfahrungen sammeln möchten
Schulen und Bildungseinrichtungen
Restaurants
Vereine und Initiativen
soziale Einrichtungen
Gärtnereien und Landwirtschaftsprojekte.
Das Projekt lebt davon, dass verschiedene Partner zusammenarbeiten.

Kann ich einen eigenen Robotergarten betreiben?
Langfristig ist genau das eine der Ideen des Projekts.
Wenn sich genügend Erfahrungen sammeln lassen, können Robotergärten auch von:
Schulen
Restaurants
Gemeinschaftsgärten
Privatpersonen
betrieben werden.
Die im Projekt entwickelten Erfahrungen sollen helfen, solche Systeme leichter aufzubauen.

Was hat das Projekt mit der LAGA 2027 zu tun?
Die Landesgartenschau bietet eine besondere Gelegenheit, das Projekt öffentlich zu zeigen.
Besucher können dort erleben:
wie Robotergärten funktionieren
wie junge Menschen damit arbeiten
welche Möglichkeiten digitale Mikrolandwirtschaft bietet.
Die LAGA wird damit zu einer großen Bühne für das Projekt.

Ist das Projekt nur für Wittenberge gedacht?
Nein. Wittenberge ist der Ort, an dem das Projekt beginnt. Die Erfahrungen sollen jedoch so dokumentiert werden, dass auch andere Städte und Regionen ähnliche Projekte aufbauen können.
Der SmartBioGarten versteht sich deshalb als Modellprojekt.

Wo kann ich den SmartBioGarten besuchen?
Sobald die ersten Gärten aufgebaut sind, wird es Möglichkeiten geben:
Führungen zu besuchen
Veranstaltungen zu erleben
Workshops oder Projekttage zu machen.
Informationen dazu werden auf dieser Website veröffentlicht.