
Das SmartBioGarten Projekt
Digitale Qualifizierung für junge Menschendurch regionale Wertschöpfung in nachhaltiger, wissensbasierter Mikro-Landwirtschaft
Aus einem Garten wird Zukunft
Im SmartBioGarten zeigen wir, wie moderne Gartenroboter nicht nur Gemüse anbauen, sondern Menschen neue Perspektiven eröffnen. Jugendliche und junge Erwachsene lernen, wie Pflanzen optimal wachsen – unterstützt durch digitale Technik, aber im Mittelpunkt steht immer die Pflanze selbst.
Technik hilft – Menschen machen den Unterschied
Gartenroboter gibt es weltweit, doch erfolgreich werden sie erst, wenn sie in Gemeinschaften eingebettet sind. Wir haben aus internationalen Erfahrungen gelernt und bauen ein zentrales, KI-gestütztes System, das alle Gärten stabil betreibt und Lernen ermöglicht.
Einfach einsteigen, Schritt für Schritt lernen
Man muss kein Technikprofi sein. Die Arbeit beginnt praktisch im Garten. Daten helfen, Pflanzen besser zu verstehen. Wer mehr lernen möchte, kann Kurse besuchen und Zertifikate erwerben.
Frische aus der Region – vom Samen bis auf den Teller
Gemeinsam mit Restaurants entstehen neue Geschmackserlebnisse. Besucher erleben, wie regionale Frische direkt vor Ort entsteht – sichtbar, nachvollziehbar und einzigartig.
Eine offene Plattform für alle
Bis 2027 entsteht eine digitale Infrastruktur für viele automatisierte Gärten. Mit Ausbildung, Austausch, einer Kommunikatioinsplattform und regionaler Logistik. Alles Open Source – jede andere Region kann es kostenlos übernehmen.

Jugendliche und junge Erwachsene (15–25J.) werden an fünf Robotergärten ausgebildet. Jeder Garten hat einen realen Betreiber, meist ein Restaurant, das die Ergebnisse nutzt. Im Mittelpunkt stehen Pflanzenpflege, Datenauswertung und praktische Anwendung digitaler Methoden.
Im Rahmen des Projekts entwickeln wir ein KI-gestütztes Monitoringsystem. Es überwacht die Gärten mehrmals täglich, analysiert Daten und Bilder, optimiert den Betrieb und informiert bei Bedarf. Diese Infrastruktur steht künftig allen offen, die automatisierte Gärten betreiben wollen.

Parallel entsteht ein standardisiertes System für regionale Frische-Logistik, das lokale Vermarktung erleichtert und allen offensteht. Private Gärten liefern an Märkte, öffentliche Einrichtungen und andere private Abnehmer und sichern so den lokalen Grundbedarf.
Während der LAGA werden Information, Demonstrationen und Beratung angeboten. Das Restaurant am Wasserturm zeigt die neue Qualität regionaler Frische mit kulinarischen Events rund um den optimalen Erntezeitpunkt.
Kleingartenvereine, Nachbarschaften, Bürgerzentren und Menschen mit Behinderung werden gezielt einbezogen. Wissenschaftliche Partner, Universitäten und internationale FarmBot-Projekte unterstützen das Vorhaben.

Diversitätsindex (Pflanzenvielfalt im Umkreis)
Enforcement-Index (positive Wechselwirkungen der Pflanzen)
Fruchtfolgenindex (positive Langzeitwirkung der Vorjahrespflanzung)
CO₂-Ausgasung (Maß für mikrobielle Bodenaktivität)
pH-/EC-Stabilität
Die Initiative SmartBioGarten entstand im Umfeld des Stadtsalon SAFARI/Elblandwerker. Das Team vereint technisches Know-how, soziale Kompetenz und internationale Erfahrung. Ziel ist es, ein übertragbares Modell für digitale, soziale und regionale Mikro-Landwirtschaft zu schaffen.

