
Das SmartBioGarten Projekt
Digitale Qualifizierung für junge Menschendurch regionale Wertschöpfung in nachhaltiger, wissensbasierter Mikro-Landwirtschaft
Aus einem Garten wird Zukunft
Zukunft ist nichts, was irgendwann passiert. Zukunft beginnt dort, wo Menschen anfangen, etwas zu verändern — direkt vor ihrer eigenen Haustür.
Der SmartBioGarten steht für genau diese Chance. Aus kleinen Gärten entsteht ein neues Verständnis von Arbeit, Lernen und Leben. Junge Menschen entdecken hier, was möglich ist, wenn digitale Werkzeuge nicht kompliziert, sondern hilfreich sind. Sie lernen, Dinge selbst zu steuern, Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen.
Nicht Technik steht im Mittelpunkt — sondern die Chance, die sie eröffnet: Fähigkeiten entwickeln, Selbstvertrauen gewinnen, Zukunft selbst gestalten.
Was soll passieren?
Digitale Mikrogärten werden miteinander verbunden und bilden ein lebendiges System, das Lernen, Arbeiten und Zukunft vor Ort zusammenbringt. Eine intelligente Infrastruktur unterstützt im Hintergrund — und eröffnet zugleich einen Raum, in dem man wachsen kann: fachlich, persönlich und gemeinsam.
Hier entstehen neue Möglichkeiten:
Neue Kompetenzen. Neue Tätigkeiten. Neue Perspektiven.
Frische Lebensmittel aus der eigenen Region. Digitale Fähigkeiten, die überall gebraucht werden. Und vor allem: das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas bewirken zu können.
Auf der Landesgartenschau 2027 in Wittenberge wird diese Zukunft sichtbar. Besucher erleben, wie junge Menschen selbstbewusst erklären, was sie geschaffen haben. Sie sehen, wie aus einer Idee echte Chancen werden — für Arbeit, für Gemeinschaft, für eine neue Stärke der Region.
Denn Zukunft entsteht nicht irgendwo.
Sie entsteht dort, wo Menschen anfangen, sie möglich zu machen.

Jugendliche und junge Erwachsene (15–25J.) werden an fünf Robotergärten ausgebildet. Jeder Garten hat einen realen Betreiber, meist ein Restaurant, das die Ergebnisse nutzt. Im Mittelpunkt stehen Pflanzenpflege, Datenauswertung und praktische Anwendung digitaler Methoden.
Im Rahmen des Projekts entwickeln wir ein KI-gestütztes Monitoringsystem. Es überwacht die Gärten mehrmals täglich, analysiert Daten und Bilder, optimiert den Betrieb und informiert bei Bedarf. Diese Infrastruktur steht künftig allen offen, die automatisierte Gärten betreiben wollen.

Parallel entsteht ein standardisiertes System für regionale Frische-Logistik, das lokale Vermarktung erleichtert und allen offensteht. Private Gärten liefern an Märkte, öffentliche Einrichtungen und andere private Abnehmer und sichern so den lokalen Grundbedarf.
Während der LAGA werden Information, Demonstrationen und Beratung angeboten. Das Restaurant am Wasserturm zeigt die neue Qualität regionaler Frische mit kulinarischen Events rund um den optimalen Erntezeitpunkt.
Kleingartenvereine, Nachbarschaften, Bürgerzentren und Menschen mit Behinderung werden gezielt einbezogen. Wissenschaftliche Partner, Universitäten und internationale FarmBot-Projekte unterstützen das Vorhaben.

Diversitätsindex (Pflanzenvielfalt im Umkreis)
Enforcement-Index (positive Wechselwirkungen der Pflanzen)
Fruchtfolgenindex (positive Langzeitwirkung der Vorjahrespflanzung)
CO₂-Ausgasung (Maß für mikrobielle Bodenaktivität)
pH-/EC-Stabilität
Die Initiative SmartBioGarten entstand im Umfeld des Stadtsalon SAFARI/Elblandwerker. Das Team vereint technisches Know-how, soziale Kompetenz und internationale Erfahrung. Ziel ist es, ein übertragbares Modell für digitale, soziale und regionale Mikro-Landwirtschaft zu schaffen.

