1. Die Robotergärten – reale Produktionsorte

Fünf automatisierte Mikrolandwirtschaftsflächen bilden den praktischen Kern.
Hier wird angebaut, gepflegt, beobachtet und geerntet.

Funktion

  • reale Produktion statt Simulation
  • Lernort für Jugendliche
  • Praxisfeld für Partner (z. B. Restaurants)
  • Grundlage für Daten, Erfahrung und Optimierung

Wichtig: Die Gärten sind nicht Demonstration – sie sind echter Betrieb.

2. Die zentrale Monitoring-Infrastruktur

Das Herz des Systems.
Sie verbindet alle Gärten und stabilisiert den Betrieb.

Was sie tut

  • überwacht Betrieb und Pflanzenentwicklung
  • erkennt Probleme früh
  • unterstützt Pflegeentscheidungen
  • vereinfacht komplexe Technik
  • ermöglicht automatischen Betrieb vieler Gärten gleichzeitig

Wirkung

  • Niederschwelliger Einstieg
  • Stabilität
  • Skalierbarkeit

Ohne Monitoring bleibt Technik experimentell. Mit Monitoring wird sie alltagstauglich.

3. Qualifizierung & Lernen im realen System

Das Projekt ist zugleich Lernumgebung.

Was passiert

  • Jugendliche arbeiten direkt an realen Gärten
  • Lernen erfolgt über Verantwortung und Praxis
  • Daten & Beobachtung werden Teil der Arbeit
  • verschiedene Kompetenzstufen möglich

Ergebnis

  • digitale Arbeitskompetenz
  • Selbstwirksamkeit
  • neue berufliche Perspektiven

4. Garden Tales – Wissen, Sichtbarkeit, Gemeinschaft

Die digitale Plattform verbindet alle Beteiligten.

Funktionen

  • Dokumentation von Erfahrungen
  • Austausch zwischen Gärten
  • Sichtbarkeit für Öffentlichkeit
  • Lern- und Kommunikationsraum
  • Verbindung von Generationen

Garden Tales macht aus einzelnen Gärten eine lernende Gemeinschaft.

5. Regionale Frische-Logistik

Produktion braucht Verwertung.

Funktion

  • lokale Vermarktung frischer Produkte
  • kurze Wege, hohe Qualität
  • planbare Ernte → planbare Nutzung
  • neue Tätigkeitsfelder (Logistik, Organisation, Vermarktung)

Die Logistik macht aus Mikrolandwirtschaft lokale Wertschöpfung.

6. Partnernetzwerk

Das Modell funktioniert nur gemeinsam.

Beteiligte

  • Stadt & Region
  • Restaurants
  • Schulen
  • Vereine
  • Hochschulen
  • soziale Träger

Funktion

  • Integration in lokale Strukturen
  • soziale Verankerung
  • reale Nutzung statt Pilotprojekt

7. Die LAGA 2027 – öffentlicher Wirkraum

Die Landesgartenschau macht das System sichtbar.

  • reale Gärten im Betrieb
  • Jugendliche erklären das Modell
  • Besucher erleben Produktion & Lernen
  • Öffentlichkeit versteht soziale Innovation

Die LAGA ist nicht Bühne – sie ist Verstärker eines funktionierenden Systems.

8. Open-Source & Übertragbarkeit

SmartBioGarten ist kein lokales Einzelprojekt.

Prinzip

  • Wissen offen zugänglich
  • Struktur übertragbar
  • andere Regionen können kopieren
  • skalierbares Modell

Ziel: Ein funktionierendes Beispiel schaffen, das sich verbreiten kann.